1401 flachsindustrie in belgien








télécharger 1.62 Mb.
titre1401 flachsindustrie in belgien
page6/48
date de publication07.02.2018
taille1.62 Mb.
typeDocumentos
l.21-bal.com > loi > Documentos
1   2   3   4   5   6   7   8   9   ...   48



1406

DIE ZWEITE PUNISCHE KRIEG

SCIPIONE L’AFRICANO

LA DEUXIÉME GUERRE PUNIQUE

De tweede punische Oorlog

Vorderseite - Fronte - Côté antérieur

1. - Hannibal überschreitet die Alpen.

2. - Der junge Scipio rettet seinen Vater.

3. - Die Schlacht am Metaurus (207 v. Z.).

4. - Begegnung Scipios und Hannibals bei Zama (202 v. Z.).

5. - Die Schlacht bei Zama (202 v. Z.).

6. - Der Sieger: P. Cornelius Scipio, der ältere "Africanus".

1. - Il Condottiero.

2. - Scipione salva la vita al padre.

3. - Annibale valica le Alpi.

4. - Incontro di Scipione con Annibale.

5. - Battaglia di Zama - La sua preparazione.

6. - Battaglia di Zama - La vittoria decisiva.

1 . - Hannibal franchit les Alpes.

2. - Scipion sauve la vie à son père.

3. - Bataille du Métaure (207 av. J. C.).

4. - Entrevue de Scipion et d'Hannibal avant Zama (202).

5. - Bataille de Zama.

6. - Le vainqueur: P. Cornelius Scipion, le Ier Africain

Rückseite - Retro - Verso

1. - Hannibal überschreitet die Alpen.

Der erste punische Krieg endete mit einem entscheidenden Sieg der Römer und mit dem Verzicht Karthagos auf Sizilien. Später wurde ihm auch noch Sardinien fortgenommen. Hamilkar aber schuf ein neues grosses Kolonialreich in Spanien. Sein Sohn Hannibal müsste schon als Knabe schwören, stets ein Feind der Römer zu sein. Mit 26. Jahren übernahm Hannibal den Oberbefehl in Spanien. Getreu seinem Schwur und von dem Wunsche beseelt, sein Vaterland wieder gross und stark zu machen, überfiel er die spanische Stadt Sagunt und eroberte sie. Die Römer erklärten daraufhin den Krieg. Da fasste Hannibal den unerhört kühnen Entschluss, die Alpen zu übersdireiten und Italien vom Norden her anzugreifen. Er rechnete damit, dass sich ihm die in Oberitalien vohnenden Gallier anschliessen wärden, um das römische Joch abzuschutteln. Im Frühjahr 218 v. Z. begann der Feldzug mit etwa 50.000 Fuss-Soldaten, 9.000 Reitern und 37 Elefanten. Den Uebergang über die Rhone versuchten die Römer vergeblich zu verhindern. Unter grossen Schwierigkeiten und ungeheuren Verlusten an Menschen, Tieren und Material überschritt Hannibal dann die Alpen. Mit nur 26.000 Mann und wenigen Elefanten betrat er im Herbst die fruchtbare Poebene, wo er durch die ihm zuströmenden Gallier Verstärkung erhielt.

2. - Der junge Scipio rettet seinen Vater.

P. Cornelius Scipio war, als er den Uebergang Hannibals über die Rhone nicht verhindern konnte, mit seinen Truppen zur See nach Oberitalien geeilt, um Hannibal in den Weg zu treten. Im September 218 kommt es zu einem Reitertreffen am Ticinus (Tessin), in dem die Römer geschlagen werden. Scipio selbst wird verwundet. Seine Rettung verdankte er nur dem mutigen Vorgehen seines erst 17jährigen Sohnes, des späteren Besiegers Hannibals, der ihn heraushieb. Nach einem zweiten Siege an der Trebia überschritt der karthagische Feldherr im Frühjahr 217 den Apennin. Wieder wählt er einen Weg auf dem ihn die Römer nicht erwarten; er zieht durch die Sumpfgebiete des Arnus (Arno), der infolge der Sehneeschmelze und des Frühlingsregens über seine Ufer getreten war. Die Truppen mussten vier Tage und Nächte durch das Wasser marschieren. Krankheiten und verheerende Seuchen lichteten die Reihen der Soldaten und der Zugtiere; Hannibal selbst verlor ein Auge. Es gelang ihm, das anrückende Heer des Konsuls Flaminius zu umgehen und hinter sich her zu locken. Am trasimenischen See legte er diesem einen Hinterhalt. In einem Engpass wurde das römische Heer vernichtend geschlagen. 15.000 Mann fielen, und ebenso viele wurden gefangen genommen. Die Verluste der Karthager betrugen nur 1500 Mann. Hannibal stand als Sieger mitten in Italien.

3. - Die Schlacht am Metaurus (207 v. Z.).

Nach der schweren Niederlage am trasimenischen See wird Rom schleunigst zur Verteidigung gerüstet. Der erfahrene Fabius Maximus vermeidet jede offene Schlacht. 216 greift aber der Konsul Tirentius Varro die Karthager bei Canne in Unteritalien an. Durch Hannibals geniale Feldherrnkunst wird das zahlenmässig überlegene Römerheer fast völlig niedergemacht. Rom scheint verloren. Viele Bundesgenossen fallen jetzt ab. Bewundernswert ist die Haltung des römischen Senates, der auch nach diesem vernichtenden Schlage mit letzter Kraft neue Heere aufstellt. Hannibal schritt auch jetzt nicht zur Belagerung Roms, sondern besetzte die Stadt Capua. So gewannen die Römer Zeit zu neuen Rüstungen. Schon im nächsten Jahre wendet sich der Krieg zu ihren Gunsten. In Unteritalien, Sizilien und Spanien gehen sie zum Angriff über. 212 erobern sie Syrakus. Capua wird zurückerobert. In Spanien kann Scipio jedoch nicht verhindern, dass Hannibals Bruder Hasdruhal die Pyrenäen überschreitet, um seinem Bruder Hilfe zu bringen. Im Jahre 207 erscheint er in Oberitalien. An dem Flusse Metaurus treten ihm die Konsuln Livius Salinator und Claudius Nero entgegen. Hasdrubal wird geschlagcn und fällt. Seinen Kopf werfen die Römer den Wachtposten Hannibals vor die Füsse, bei dessen Anblick Hannibal ausruft: «Wehe, jetzt erkenne ich das Schicksal Karthagos».

4. - Begegnung Scipios und Hannibals bei Zama (202 v. Z.).

Während des Krieges in Italien war von den Römern und Karthagern gleichzeitig um Spanien gerungen worden. 211 trat eine für die Römer ungünstige Wendung ein; die Brüder Scipio wurden geschlagen und getötet. Jetzt ubernahm der 27jährige P. Cornelius Scipio - der seinem Vater am Ticinus das Leben gerettet hatte - den Oberbefehl und eroberte den grossten Teil Spaniens. Als Konsul bereitet er in Sizilien die Landung eines römischen Heeres in Afrika vor, um so Hannibal zum Verlassen Italiens zu zwingen. 204 landet Scipio in Afrika und bedroht Karthago, während er gleichzeitig die von den Karthagern unterworfenen Volker aufwiegelt. In ihrer Not riefen die Karthager Hannibal zur Rettung herbei. Bei Zama, fünf Tagemärsche von Karthago entfernt, standen sich die Heere gegenüber. Hannibal, der die Aussichtslosigkeit des Kampfes erkannte, suchte durch eine persönliche Unterredung mit seinem jungen glücklichen Gegner das Schicksal seines Vaterlandes zu wenden. Mit berechtigtem Stolz erinnert Hannibal an seine früheren Siege und beschwört Scipio, die unbeständigkeit des Kriegsglückes zu bedenken, das ihn trotz seiner so ruhmvollen Laufbahn wieder verlassen kann. Er bittet ihn, den Frieden anzunehmen. Aber Scipio, seines Sieges sicher, will den Entscheidungskampf. So gingen die grossen Gegner auseinander, um ihre Truppen zu der letzten Scblacht zu führen.

5. - Die Schlacht bei Zama (202 v. Z.).

Bei Zama stiessen die beiden Helden aufeinander. Hannibal, der als 27jähriger nach Italien kam und in 16 Jahren grosse Siege erfochten hatte, fand seinen Meister in dem Frobercr Spaniens. Hannibal stellte seine Infanterie in drei Linien auf; davor standen 80 Elefanten und auf den Flügeln die Reiterei. Auch Scipio bildete drei Schlachtreihen, doch liess er Zwischenräume, damit die Elefanten bei ihrem Durchbruch nicht die ganze Aufstellung sprengen konnten. Auch seine Reiterei, die weit überlegen war, bildete die Flügel. Tatsächlich brachen die Elefanten durch die Lücken hindurch, ohne die Römer in Verwirrung zu bringen. Einige der Tiere brachten aber grosse Unordnung in die eigene Reiterei, sodass sie von den Römern leicht geschlagen wurde. Während der Kampf erbittert tobte, gelang es Scipio, das karthagische Heer zu umfassen. So wurden die Karthager fast ganz vernichtet, ähnlich wie 14 Jahre vorher das römische Heer bei Cannae. Hannibal entkam nur mit Mühe. Bald darauf wurde der Friede zu kaum tragbaren Bedingugen für die Besigtiten geschlossen: Abtretung Spaniens, Auslieferung der Flotte mit Ausnahme von 10 Kriegschiffen, Zahlung eines ungeheuren Kriegstributes und Verbot, ohne Genehmigung des römischen Senats Krieg zu führen. Scipio zog im Triumph in Rom ein und wurde vom Senat mit dem Beinamen «der Afrikaner» geehrt.

6. - Der Sieger: P. Cornelius Scipio, der ältere "Africanus".

Als Scipio den Sieg bei Zama erfocht, war er erst 33 Jahre alt. In den letzten 10 Kriegsjahren fielen ihm die schwersten Aufgaben zu. Nun war es sein gutes Reeht, die Früchte seiner Siege zu ernten uud seinen politischen Einfluss geltend zu machen. Ihm sollten aber noch grosse Erfolge beschieden sein. 194 wurde er wieder Konsul. Aber in Rom hatte er viele Gegner und Neider. Scipio war ein grosser Bewunderer griechischer Kunst, wodurch er sich mit der älteren Generation verfeindete, die in dem Eindringen griechischen Geistes eine Gefahr für echtes Römertum sah. Sein grosses Ansehen benutzte er, um seiner Familie Einfluss und Macht zu verschaffen. Auch beschuldigte man ihn, er habe sich auf seinen siegreichen Feldzügen persönlich bereichert. Als er angeklagt wurde, rechtfertigte er sich nicht, sondern zerriss die Rechnungsücher und förderte das Volk auf - es war am Jahrestage seines Sieges bei Zama -, ihm auf das Kapitol zu folgen und dem Jupiter ein Dankopfer darzubringen. Das Volk folgte ihm begeistert nach. Doch Scipio zog sich verbittert vom politischen Leben zurück. Er starb im Jahre 183 in freiwilliger Verbannung auf seinem Landgut bei Liternum. Im gleichen Jahre starb auch Hannibal. Vergebens hatte er versucht, Freunde zum Kampf gegen Rom zu finden. Er musste nach Kleinasien fluchten und nahm Gift, als sein Haus von den Verfolgern umstellt war.

1. - Il Condottiero.

Saldo in arcioni sul cavallo maestoso, lo sguardo fiero volto dinanzi a sè, come a sfidare e dominare il declino, come ad attenuare la forza e il diritto di Roma contro chiunque osasse minacciarli, sta il primo condottiero d'Africa: Scipione l'Africano, considerato nei secoli, e oggi ancor meglio, il vero iniziatore della potenza romana e l'uomo che più di tutti, fino a Cesare, segnò a Roma la sua via d'impero. Scipione (Publio Cornelio. l'Africano) nacque nel 255 a. C., di nobilissima famiglia patrizia. Dal 211 al 189 a. C. fu l'uomo politico più autorevole di Roma e il guerriero che ovunque si accampassero nemici della repubblica, li affrontò e li vinse. -Nella strategia e nella tattica si dimostrò novatore genialissimo. tanto da avvicinarsi a Cesare e a Napoleone. Spirito aperto alla cultura, integro e d'una temperanza rara, fu giusto e umano coi vinti, generoso coi nemici prodi. A 17 anni salvò la vita al padre, nella battaglia del Ticino, contro Annibale. e 4 anni dopo, al comando delle legioni spagnole, sconfisse ripetutamente i Cartaginesi conquistando infine tutto il paese (207 a. C.). Fatto console passò in Africa vincendo prima Asdrubale (203); poi Annibale, alla battaglia di Zama (202) che mise fine alla seconda guerra punica. Nel 190, all'apogeo della gloria, fu designato senatore, sebbene non ancora quarantenne. Continuò tuttavia a combattere per la grandezza di Roma e nel 190 a.C., vinse in Asia (battaglia di Magnesia) i! più potente sovrano di allora. Antioco III, re di Sìria. La lontananza da Roma diede però agio agli oppositori, gelosi e invidiosi, di coalizzarsi contro di lui. Al Senato il vincitore di Annibale sdegnò difendersi e, recatosi in Campidoglio, in cospetto del popolo ringraziò gli Dei per le vittorie d'Africa delle quali cadeva la ricorrenza, ritirandosi poi in volontario esilio nella sua villa di Literno della quale archeologi italiani hanno recentemente dissepolto le rovine, ed ivi morì nel 183 a. C.

2. - Scipione salva la vita al padre.

Come si addice a un Eroe, la vita militare di Scipione incominciò con un atto di valore e di amor filiale. Atto che rifulge su tutta una vita spesa per la gloria e la grndezza della Patria e che basta da solo a rivelare di quale tempra fosse il grande romano e come, con tanta bontà c generosità d'animo, con sì sublime coraggio e decisa volontà, gli fossero poi possibili le grandi imprese che dettero base alla potenza di Roma. Giovinetto di 17 anni, in quell'autunno dell'anno 218 a. C. Scipione è alla sua prima prova militare. I legionari, agli ordini del console Publio Scipione, attendono, sulle rive del Ticino, l'urto delle schiere di Annibale, il grande generale cartaginese, e malgrado il loro valore devono cedere e ripiegare sulla Trebbia. Nel colmo della fragorosa mischia cade ferito lo stesso console Publio Scipione che, circondato di nomici ferocemente urlanti, sta per soccombere quando, con balzo leonino, un giovinetto gli è davanti, gli fa scudo del suo corpo, a colpi di daga sgomina gli assalitori e lo salva. Quel giovinetto è il figlio del console del quale ripete il romano ardimento e il venerato nome: Publio Cornelio Scipione. La sua vita gloriosa si inizia sotto sicuri auspici.

3. - Annibale valica le Alpi.

Roma e Cartagine: entrambe rette a repubblica, ma con maggiore fusione sociale in Roma, dove patriziato e plebe governano insieme. Popolo di agricoltori dai costumi semplici e severi, i Romani erano tutti soldati, mentre i Cartaginesi, dediti ai traffici, dovevano ricorrere a milizie mercenarie. Roma si guadagnava l'amore dei popoli sottomessi, e, con Caio Duilio, colmava l'iniziale suo svantaggio sul mare. Tra queste due potenze, poste di fronte e in contrasto dalla natura stessa, la lotta era inevitabile, ed era lotta per la vita o per la morte. Siamo nel 218 e con la calata di Annibale in Italia, attraverso le Alpi, ha inizio la seconda guerra punica. Il giovane generale, nato a Cartagine nel 247 a. C. e che la tradizione vuole sia morto nel 185, lo stesso anno del suo grande e vittorioso rivale, aveva concepito l'ambizioso disegno di colpire definitivamente Roma portando la lotta nel cuore del suo territorio. Il disegno riuscì in parte, soprattutto per il grande genio militare di Annibale, ma la indomita resistenza dei Romani consentì a Scipione di capovolgere la lotta trasportandola in Africa dove Annibale fu a sua volta per sempre sconfitto nella battaglia di Naraggara (202 a. C.), comunemente conosciuta col nome di Zama. Sulla nostra vignetta vediamo l'esercito cartaginese al valico delle Alpi: 26.000 uomini tra fanti e cavalieri, cioè poco più di un quarto dell'esercito mosso da Cartagine, oltre a 37 elefanti, minacciosa novità bellica, specie di carri d'assalto dei nostri tempi! Percorsa la Spagna, valicati i Pirenei, disceso in Francia e risalite le Alpi, si può immaginare a prezzo di quali sforzi, l'esercito nemico, che secondo alcuni scese in Val d'Aosta per il Piccolo S. llernardo e secondo altri per il Cenisio sino a Susa o per il Monginevro verso Torino, è finalmente in vista delle pingui pianure italiche. Ma già sul Ticino, giovane di diciassette anni, fieramente si erigerà contro l'invasore il granile condottiero di domani: l'Africano, che non molto tempo dopo sarà chiamato a regolare tutti i conti!

4. - Incontro di Scipione con Annibale.

Scipione voleva Cartagine fiaccata e ridotta sotto il predominio di Roma, sicché le fosse per sempre tolta ogni possibilità di lotta. Era dunque necessario sconfìggere definitivamente Cartagine in Africa stessa. Ecco perchè, benché Annibale, in Italia, continuasse a lottare e difendersi come un leone ferito. Scipione, nella primavera del 201 a. C. salpò da Lilibeo, in Sicilia (l'attuale Marsala), verso le vicine coste africane, conducendo 20.000 uomini, 3.000 dei quali cavalieri, su 400 navi da trasporto, scortate da 40 vascelli di guerra. Lo sbarco ebbe luogo presso Utica e, dopo i primi apprestamenti, incominciarono gli scontri vittoriosi per le aquile di Roma. Annibale accorse in gran fretta dall'Italia per difendere la patria in pericolo, ma comprendendo che la sua presenza non poteva oramai cambiare la situazione, chiese ed ottenne un colloquio con Scipione per concludere la pace. Ecco di fronte i due Capi: geni militari e politici entrambi e tutti e due cittadini sommi e guerrieri valorosi, ma l'uno forte della civiltà di Roma, l'altro, sia. pure eccelso, barbaro e capo di barbari. La pace, troppo comoda soluzione per i Cartaginesi, non venne accordata e convenne decidere le sorti sul campo. Si avvicinava il gran giorno della resa dei conti!

5. - Battaglia di Zama - La sua preparazione.

Ed eccoci al decisivo tremendo scontro tra le due grandi antagoniste, alla battaglia, combattuta nel 202 a. C. a Naraggara a un centinaio di chilometri da Zama, e che, appunto, è generalmente conosciuta con tale nome. Scipione, nel colloquio con Annibale, rifiutò la pace. Infatti, egli era sicuro di sè e delle forze che teneva saldamente in pugno per manovrarle secondo un accuratissimo piano strategico. Congiuntosi con la cavalleria numidica di Massinissa, il re moro fedele di Roma, iniziò la lotta prima che ad Annibale giungesse il contingente dei Numidi di Siface, suoi alleati, e agli avvedimenti escogitati sul campo da Annibale per riparare a tale sua inferiorità, Scipione contrappose arditissime innovazioni tattiche, sia disponendo i manipoli degli astati, dei principi e dei triari. in colonna invece che a scacchiera, per attirare gli elefanti nemici nei varchi aperti fra le colonne sia lasciando tra una formazione e l'altra tali intervalli da potere, al momento opportuno, prolungare la linea di battaglia sul fronte strategicamente più conveniente. Il genio del Capo, il valore dei legionari, l'impeto delle cavallerie, contenne dapprima, piegò e travolse poi le truppe di Annibale, ugualmente eroiche. La vittoria baciava le aquile di Roma.

6. - Battaglia di Zama - La vittoria decisiva.

La battaglia è impegnata. Ottanta elefanti, tremende catapulte, fiancheggiati dalle truppe leggiere di Annibale, si precipitano contro i Romani, e i «veliti», le milizie celeri di Roma, parte ne convogliano attraverso i varchi predisposti fra le colonne, fino a tergo dell'esercito dove saranno circondati e sopraffatti, parte invece ne fugano in direzione delle ali cartaginesi dove, navi senza timone, inferocendo, semineranno strage e terrore, tanto da dover essere abbattuti dagli stessi guidatori. Avanzano i saettatori Romani, cresce la lotta, altissime si fanno le urla, gigantesco lo strepito; Annibale, capitano valorosissimo, regge i suoi, li esorta e li incoraggia con l'esporsi con loro a ogni rischio; rincuorati, i Cartaginesi si ributtano all'assalto, ma i legionari di Roma non piegano: arginato l'attacco, riprendono più fieramente l'azione, distendono le ali secondo la sapiente manovra di Scipione e attanagliano il nemico completamente sbaragliato. Annibale si salva a stento con la fuga. Pace sarà, ma pace romana e, in una volta, tutti i conti saranno stati regolati. Scipione rientra in Roma dove gli sono riservati gli onori del trionfo e gli è decretato l'appellativo di «Africano» col quale rimarrà imperituro nella storia. L'idea universale di Roma prende forma e forza col trionfo delle sue Legioni in Africa.

1 . - Hannibal franchit les Alpes.

Héritier des pensées de son pére Hamilcar, âme de la résistance carthaginoise en Sicile au cours de la Ière guerre punique, Hannibal crut, en 219 avant J. C., le moment venu de prendre revanche de la défaite aggravée par l’humiliation infligée par Rome à Carthage, en exigeant sous menace de déclaration de guerre l'abandon de la Sardaigne et de la Sicile et le paiement d'une nouvelle contribution de guerre. La possession du sud de la péninsule ibérique assurait des ressources aux Carthaginois, grâce aux mines d'argent qui leur avaient précédemment fait défaut. Décide à la lutte, Hannibal y preluda par le siège et la destruetion de Sagonte, ville dont l'indépendance et peut-être une alliance formelle avee Rome lui portait ombrage. Au printemps 218 il se jeta en Gaule avec 50.000 fantassins, 9.000 cavaliers et 37 éléphants. Il eomptait sur le soulèvement et l'alliance des Gaulois, surtout du Nord, où la fondation des colonies de Plaisanee et de Crèmone fut le signal d'une insurreetion contre les Romains, qui empêcha ceux-ci de faire face assez tôt et avec assez de troupes aux Carthaginois. Une timide intervention de Scipion, père du futur Afrieain, sur les rives du Rhône, n'empêcha point les Carthaginois de triompher des difficultés, jugées alors insurmontables, du passage des Alpes par une armée surchargée de bagages et à la veille de l'hiver (septembre 218).

2. - Scipion sauve la vìe à son père.

Lorsque Scipion eut échoué dans sa tentative d'accrocher Hannibal sur le Rhône, il confia ses deux légions à son frère qu'il chargea d'envaliir l'Espagne, et ce, malgré la lourde menace qui planait sur l'Italie! Imprudence qui pouvait coûter cher, mais qui se révéla une tactique merveilleuse par la diversion qu'elle créa au détriment des ennemis. Rome était cependant loin du règlement de comptes définitif. Scipion revint prendre le commandement des légions qui opéraient contre les Gaulois d'Italie en révolte et se porta à la rencontre d'Hannibal, qui débouchait des Alpes par le col du Petit St. Bernard et le Val d'Aoste ou par la passe du mont Genèvre. Une retraite du Tessin sur la Trébie n'empècha pas le sanglant désastre de janvier 217 sur les rives de eette dernière rivière où le consul Scipion se vit sauver la vie par son fils, âgé de 17 ans, et que le destin réservait à la future revanche de Rome. Les consuls nouveaux prirent leur charge le 15 mars et l'un d'eux, Flaminius. fut, avec son armée de 25.000 hommes, pris au piège par le rusé Carthaginois sur les rives du lac Trasimène. Hannibal était au coeur de l'Italie (23 juin 217). L'hiver précédent ne l'avait pourtant guère ménagé, lui ni son armée; le passage de l'Apennin. la traversée de l'Etrurie par tous les temps ne lui laissèrent qu'un éléphant sur les 21 qui avaient surmonté le passage des Alpes et les fièvres malignes privèrent définitivement l'audacieux chef d'année de l'usage d'un oeil. La victoire le consolait de tout!

3. - Bataille du Métaure (207 av. J. C.).

Après le désastre de Trasimène, Rome se donna un dictateur, Fabius Maximus, dont la tactique réussit à esquiver toute bataille rangée et à harceler l'ennemi. Mais l'année 216 revit l'exercice régulier du double consulat. L'un des consuls, Terentius Varron, accepa la bataille rangée dans les plaines de l'Apulie, près de Cannes (août 216). Hannibal y réussit à encercler et anéantir les Romains. Le même été, les Gaulois d'Italie surprirent et détruisirent 2 légions au nord de l'Apennin. Hannibal, au lendeinain du triomphe de Cannes, refusa de marcher contre Rome et eonduisit. son armée épuisée se refaire en Campanie. Il ne retrouverait plus jamais l'occasion de l'été 216. Bien plus, Rome passa peu à peu à l'offensive. En 207 ses consuls Tiberius Neron et Livius Salinator unirent leurs nrmées et, retenant Hannibal dans le Sud par d'habiles manoeuvres d'une arme e très réduite, barrèrent la route à son frère Hasdrubal qui, renouvelant l'exploit du 218, avait franchi les Alpes, apportant à son frère des renforts d'Afrique, de Gaule et d'Espagne. La bataille du Métaure fut un désastre pour l'armée de secours, et pour que Hannibal n'en ignorait rien, la tête de son frère, transportée à travers la péninsule, fut lancée dans son camp.

4. - Entrevue de Scipion et d'Hannibal avant Zama (202).

Au cours de ces sombres années, Rome avait continué de mener, en Espagne, la lutte amorcée dès 218 par les Scipions. Après d'assez graves revers, elle y envoya, en 211, un jeune homme de 24 ans, revêtu extraordinairement des pouvoirs consulaires: le fils du vaincu de la Trébie, le futur Scipion Africain. En 206 l'Espagne était conquise; son vainqueur rentra à Rome mûrir un nouveau projet: l'offensive en Afrique, seul moyen, à ses yeux, d'arracher Hannibal de l'Italie. La tactique, précédée de négociations avec des peuples impatients du joug punique, réussit; Carthage affolée. rappela son general. Tite Live nous a, dans son Histoire Romaine, retracé en termes pathétiques la fureur et les regrets d'Hannibal quittant l'Italie. Plus dramatique fut encore l'entrevue qu'il eut avec Scipion avant Zama. Rappelant, avec un orgeuil légitime, ses précédents triomphes, il conjura Scipion de trouver dans le complet renversement de situation une preuve de la préearité des choses humaines. Ne valait-il pas mieux accepter la paix implorée par Carthage? Profonde leçon de sagesse d'un vieillard.

5. - Bataille de Zama.

C'est le 19 octobre 202 que s'affrontèrent, pour la lutte suprème, les deux héros de la 2e guerre punique. Celui qui, parti jeune de Carthage, avait passé près de vingt ans en Italie, vivant sur les plus riches régions, avait tué plusieurs consuls romains et détruit des armées entières de la république, devait trouver son maître dans le fils du consul vaincu à la Trébie, le vainqueur de l'Espagne. Aux 80 éléphants puniques (nombre jamais encore atteint en aucune bataille), aux bataillons aguerris d'EspagnoIs, de Ligures et de Gaulois témoins de toutes les victoires des 3 lustres précédents. Scipion opposa une armée sagement disposée en lignes dont la première de troupes légères, largement espacées, eut la mission d'amortir la charge des éléphants qui eut été irrésistible contre une armée compacte. Séparées, harcelées et affolées, les énormes bêtes furent, pour la plupart, tuées par leurs cornacs eux-mêmes; quelques-unes refluèrent vers les lignes carthaginoises, poursuivies par l'infanterie romaine qui avait attendu son heure et vengea d'un coup Trasimène et Cannes. Hannibal réussit à rentrer dans Carthage et la paix fut conclue à des conditions écrasantes pour celle-ci. Scipion rentra à Rome en triomphe et reçut du Sénat le surnom honorifique de l’Africain.

6. - Le vainqueur: P. Cornelius Scipion, le Ier Africain

Le vainqueur de Zama n'avait que 33 ans. Ayant assumé la plus lourde tâche au cours des 10 dernières années de guerre, depuis le proconsulat d'Espagne. dont nul n'osait se charger après les revers des années 213 et 212, jusqu'à l'habile diversion offensive en Afrique qui avait abouti à l'isolement de Carthage, puis à son écrasement, il n'était que juste qu'il recueillit les fruits de ses victoires. Mais celles-ci avaient, en mettant en place la famille des Scipions, consacré le triomphe de la noblesse qui profitait aussi de la ruine de la petite propriété à la suite de l'occupation étrangère et des ravages de guerre. Peu à peu l'opposition leva la tête, en même temps que l'Africain cumulait de nouveaux honneurs: censeur en 198, il redevint eonsul en 194, puis fut nommé Prinee du Senat, c'est-à-dire qu'il eut le droit de développer le premier son avis. Dans la guerre contre Antiochus, roi de Syrie, il se fit nommer lieutenant de son frère, chef d'incapacité notoire, et retira de la campagne d'Orient des bénéfices qu'il ne put jamais complètement justifier. Caton, le futur censeur et chef du vieux parti romain, le mit en accusation. Scipion se déroba par un exil volontaire à Literne où il mourut en 183, ordonnant qu'on gravat sur sa tombe: «Ingrate patrie, tu n'auras pas mes os».
1   2   3   4   5   6   7   8   9   ...   48








Tous droits réservés. Copyright © 2016
contacts
l.21-bal.com