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TURANDOT (Oper von Giacomo Puccini)

TURANDOT (Opera di Puccini)

TURANDOT, drame lirique en 3 actes et 5 tableaux de Giacomo Puccini..

Turandot, lirisch drama in drie bedrijven en fijf yaferelen von Giacomo Puccini

Vorderseite - Fronte - Côté antérieur

1) Vor den Mauern der Kaiserstadt Peking.

2) Ping, Pong und Pang, die Minister.

3) Die Lösung der Rätsel.

4) Die Nacht der Erwartung.

5) Der Rod der Sklavin Liu

6) Turandot bekennt sicgh zu den Prinzen.

1. - Atto I. - «Ping, Pang, Pong».

2. - Alto II. - «I tre ministri».

3. - Atto II. - «La risoluzione degli enigmi».

4. - Atto III. - « La notte d'attesa ».

5. - Atto III. - «La morte di Liù».

6. - Atto III. - «L'amore di Turandot».

1. - Sous les murs de la Cité Violette.

2. - Chez Ping, Pang et Pong.

3. - Dans la cour du Palais Imperial.

4. - Quel est le nom de l’Inconnu?

5. - La mort de Liù.

6. - Le triomphe du Prince Calaf.

Rückseite - Retro - Verso

«Turandot» ist die letzte Oper des grossen italienischen Komponisten Giacomo Puccini (1858 - 1924), die er unvollendet zurückliess. Das letzte Duett und die Schlusszene wurden durch Franco Alfano vollendet.

1. Die hochmütige und grausame Prinzessin Turandot hat geschworen, nur den Mann königlichen Blutes zu heiraten, der drei Rätsel, die sie aufgibt, löst. Wer die Fragen nicht beantworten kann, muss sterben, und schon mancher junge Prinz hat sein Leben unter dem Schwert des Henkers lassen müssen. - Der Ausrufer gibt bekannt, dass auch der Prinz von Persien die Rätsel nicht lösen konnte und bei Mondesaufgang sterben wird. Die erregte Menge drängt gegen das Kaiserschloss vor, wobei viele stürzen; unter ihnen Timur, ein in der Verbannung lebender König; seine junge Begleiterin Liu kann ihn nicht schützen. Ein herbeieilender Jüngling erkennt in dem Gestürzten seinen Vater, der in der Wiedersehensfreude den Namen des Sohnes rufen will, von diesem aber gebeten wird, zu schweigen, weil er von Feinden verfolgt ist. Der junge Prinz hasst Turandot ob ihrer Grausamkeit; aber als sie jetzt vom Mondeslicht umflossen auf dem Balkon steht, ist er berauscht von ihrer Schönheit und beschliesst, ebenfalls sein Gluck zu versuchen. Alles Bitten und Flehen des Vaters und Lius vermag ihn nicht umzustimmen.

2. Der fremde Jüngling stürzt auf das Gong, um mit drei Schlägen anzukündigen, dass wieder ein Prinz erschienen ist, der die Rätsel lösen und Turandot erringen will. Die drei Minister, Ping, Pong und Pang treten ihm maskiert in den Weg; ihre Drohungen und Versprechungen erreichen nichts - die drei Schicksalsschläge schallen durch die Nacht (Bild. 1). Bei Sonnenaufgang versammeln sich die Minister in einem prächtigen Pavillon, dessen Vorhänge mit symbolischen und phantastischen Figuren geschmückt sind: Ping, der Kanzler, Pong, der Marschall, Pang, der Kuchenmeister. - Sie haben sich für alle Falle bereitzuhalten; gewinnt der fremde Prinz, für die Hochzeit, verliert er, für seine Hinrichtung. Oh, welche Arbeit haben Ping, Pong, Pang! Mit Sehnsucht denken sie an die schöne Zeit, da sie ein ruhigen Leben führten, sorglos und glücklich: Ping in seinem kleinen blauen Pavillon, rings umgeben von Bambusblüten, Pong in seinen schönen, schattenspendenden Wäldern, Pang in seinem Garten mit tausenden duftenden, farbfrohen Blumen. Seitdem die Prinzessin Turandot ihren Schwur leistete, dünken sie sich als Minister des Todes. Wenn sie den Lärm der neugierigen Menschen hören, der sich mit der Trommel des grossen grünen Palastes mischt, dann sind sie überzeugt, dass wieder ein Kopf unter dem Schwert des Henkers fallen wird.

3. Die ungeduldige Volksmenge ist in den Hof des Palastes eingedrungen und harrt der Entscheidung. Art der Spitze einer langen Marmortreppe sitzt Altoum, der Kaiser, auf einem grossen Thron aus Elfenbein; aus den Dreifüssen zu Seiten des Thrones steigen duftende Rauchwolken. Die Mandarine erscheinen mit prächtigem Gefolge, unter ihnen die acht Weisen, von denen jeder drei versiegelte Seidenrollen in der Hand trägt, mit den geheimnisvollen Worten, die nur Turandot kennt. Der fremde Prinz steht am Fusse der Marmortreppe, ruhig und siegesgewiss. Turandot, ebenfalls ihres Triumphes sicher, betrachtet den Verwegenen schon als weiteres Opfer ihrer kalten Grausamkeit. Aber ihre Ueberraschung ist gross und ihr Zorn erstickt sie fast, denn sicher löst der Prinz die drei Rätsel, deren Losung lautet: Hoffnung, Blut und Turandot. Die Menge jubelt; Turandot jedoch fleht den Kaiser an, sie nicht einem Fremden auszuliefern, wie eine Sklavin, die vor Scham versinkt. Das Wort des Kaiser ist heilig und Turandot muss sich dem Willen des Himmels unterwerfen. Der Prinz, hochherzig und voll Mitleid, gibt nun seinerseits Turandot eine Möglichkeit zum Sieg; er spricht: «Drei Rätsel gabest du mir auf! Und drei hab' ich geraten! Nun, jetzt geb' ich dir nur ein einzig Rätsel auf: Meinen Namen weisst du nicht! Nenn' meinen Namen, ehe der Tag graut! Dann will ich morgen sterben, Prinzessin.».

4. Der Wirklichkeit nahezu entrückt ruht der Prinz auf den Stufen eines Pavillons im kaiserlichen Schlossgarten; er traumt, dass morgen Turandot ihm gehört, denn seinen Lippen wird das Geheimnis seines Namens nicht entfliehen. Die Götterbildnisse im Garten und die Sterne des nächtlichen Himmels blicken auf ihn hernieder; in der Ferne tönt der Ruf der Herolde: «Diese Nacht soll in Peking niemand schlafen! Bei Todesstrafe sei der Name des Fremdlings offenbart, ehe noch der Tag graut!». Der Prinz, den niemand in der Stadt kennt, denkt, dass auch Turandot in ihren kalten Räumen nicht schlafen kann und ihre Augen zu den flimmernden Sternen emporhebt; werden diese ihr hartes Herz erweichen und es seiner Liebe zuneigen? - Ping, Pong und Pang erscheinen maskiert in ihrer Angst vor dem Tode, der ihnen gewiss ist, wenn sie den Namen des Fremdlings nicht erfahren. Sie versprechen, ihm zur Flucht zu verhelfen, bieten ihm grosse Schätze in Gold und Edelsteinen an, aber die Lippen des Prinzen geben das Geheimnis nicht preis. Auch die Bitten und Drohungen des Volkes, das ihn umgibt, erweichen ihn nicht. Er hat dem Tode Trotz geboten und erwartet nun die Morgenrote, die ihm Liebe und Glück bringen wird.

5. Plötzlich schleifen Soldaten den allen Timur und die zarte Liu herbei; beide sehen abgerissen, misshandelt und entkräftet aus und sind mit Blut besudelt. Man hat sie gestern im Gespräch mit dem Fremdling gesehen und erwartet, dass sie dessen Namen wissen. Turandot erscheint, und als Ping ihr meldet, dass die beiden das Geheimnis des Prinzen zu entschleiern vermöogen, glaubt sie, doch noeh ihre Rache für die erlittene Niederlage finden zu können. Sie droht Timur mit der Folter, wenn er den Namen nicht sagt, aber vergebens. Da tritt Liu hervor und spricht, dass sie den Namen wohl kennt, ihn aber nicht preisgeben wird. Als Timur noch auf seinem Thron sass und sein Sohn froh und glücklich war, hat dieser ihr einmal sein Lächeln geschenkt, seitdem liebt sie ihn unendlich und will sterben nur um ihm zu dienen; ihr Schweigen soll dem Prinzen das Glück bringen. Alle Schmerzen, die man ihr zufügt, machen sie nicht wankend; als aber der Henker Pu-Tin-Pao erscheint und Liu glaubt, der bevorstehenden Marter nicht standhalten zu können, entreisst sie einem Soldaten den Dolch und stösst ihn sich in die Brust. Ihr letzter zärtlicher Blick trifft den jungen Prinzen, dann fällt sie tot vor seine Füsse. Die Sterne sind verblichen und die Morgenröte erhebt sich.

6. Nach dem Tode der kleinen Liu herrscht ergriffenes Schweigen. Der tote Körper wird hinausgetragen, und das Volk verlässt den Schlossgarten. Turandot steht dem Prinzen allein gegenüber. Mit bewegten Worten versucht dieser, sie aus ihrer Starrheit und Kälte zu lösen, damit sie erkenne, wieviel unschuldiges Blut für sie geflossen ist. Turandot, die nur durch das Schicksal einer Ahnfrau, welche von einem Tartarenkönig entführt wurde, so grausam und hochmütig geworden ist, vermag den eindringlichen Worten und dem stürmischen Werben des Prinzen nicht mehr zu widerstehen; die ersten Tränen, die sie zurücführen zur Menschlichkeit, brechen aus ihren Augen, und sie gesteht, dass der Prinz schon bei ihrer ersten Begegnung einen tiefen Eindruck auf sie gemacht hat. Der Prinz gibt nun das Geheimnis seines Namens preis: er ist Calaf, der Sohn des Tartarenkönigs Timur. Es scheint, als ob die alte Wildheit und der alte Stolz wieder Macht über Turandot gewinnen wollten, da nun doch das Schicksal des Prinzen Calaf in ihre Hand gegeben ist. - Trompeten verkünden die Stunde der endgultigen Entscheidung. Der weisse Kaiserpalast leuchtet in der Morgenröte; auf hohem Thron sitzt der Kaiser, umgeben von allen Wurdenträgern. In die eintretende Stille spricht Turandot: «Mein Herr und Vater, ich kenn' den Fremdlings Namen. Sein Name ist: Gemahl!». - Der Jubel des Volkes bringt das Ende der Oper.

1. - Atto I. - «Ping, Pang, Pong».

Si tratta di un dramma fiabesco, la cui azione si svolge nella grande «Città Violetta», la «Città Imperiale» in Pekino. e si impernia sul decreto per cui è stabilito che Turandot concederà la propria mano soltanto a chi di sangue regio, spieghi i tre enigmi ch'ella proporrà; ma chi vorrà tentare la prova e non saprà sciogliere i tre enigmi avrà la testa mozzata dal boia. Nella scena qui raffigurata vediamo il «Principe Ignoto», il quale, ancora tutto soggiogato dall'immagine arcana di Turandot e incurante delle pietose parole del padre, Timur, e di Liù, la piccola umile schiava (sul fondo della scena), si accinge a tentare la prova mortale, avviandosi a battere il gong fatale, segno che ancora un altro Ingenuo chiede di affrontare la risoluzione dei tre enigmi famosi. Tra il gong e lui si interpongono improvvisamente, sbucando dalle tenebre, le grottesche figure di Ping, Pang, Pong, che, scherzandolo e schernendolo, tentano distoglierlo dall'insano proposito. Ma né le loro parole, né i fantasmi dei molti caduti sotto la mannaia per amore di Turandot, né le lacrimanti invocazioni del vecchio padre e di Liù, riescono a farlo retrocedere. Si slancia a battere il gong e tre colpi risuonano, seguiti da tre invocazioni ardenti di desiderio e di sfida: Turandot! Turandot! Turandot!

2. - Alto II. - «I tre ministri».

Davanti ad un padiglione, formato da una grande tenda simbolicamente e riccamente decorata, i tre ministri fantasticano sulla sorte del nuovo pretendente. E ricordando i bei tempi, quando Turandot non era ancora nata e il regno possedeva quella serenità che poi perdette, sentono la nostalgia dei loro luoghi natali lasciati per inseguire irrisorie chimere, rivedono con la mente gli innumerevoli decapitati vittime degli enigmi di Turandot, ultimo dei quali il principino di Persia, adolescente delicato, che la folla e il Principe Ignoto inutilmente tentarono di strappare alla morte; e si beano immaginando che finalmente qualcuno vinca e Turandot sciolga la sua freddezza al caldo dell'amore. Ma il risveglio della Reggia li fa tornare alla realtà, ed essi vanno «a godersi», poiché vi sono obbligati, «l'ennesimo supplizio».

3. - Atto II. - «La risoluzione degli enigmi».

Ecco la grandiosa scena «degli enigmi», nel piazzale della Reggia, vastissimo, sfarzosissimo, reso ancor più fantasmagorico dalla pittoresca folla densissima. Sulla sommità della scalea altissima di marmo, è l'Imperatore, che sconsiglia il Principe Ignoto di tentare la prova; ma l'altro è deciso: sicché un mandarino rilegge il bando terribile; e la principessa appare, bellissima e spietata, a proporre i tre enigmi fatali, a cui premette la spiegazione del motivo che causò la legge terribile: la passione inesausta di vendicare la memoria di una sua ava, contro i Principi stranieri che in una lontanissima notte la trascinarono via oltraggiandola e uccidendola. Senonchè, contro ogni previsione, il Principe Ignoto, sebbene con progressiva difficoltà, spiega esattamente i tre enigmi, spronato dal sarcastico incitamento di Turandot e dall'amoroso grido di Liù: la speranza, il sangue, Turandot. E i sapienti confermano l'esattezza delle tre soluzioni. Sorpresa e umiliata, Turandot supplica il padre di non volerla «gettare in braccia allo Straniero»; ma il padre risponde che il giuramento è sacro e va rispettato. È, invece, inaspettatamente, proprio il Principe Ignoto che le offre la suggestiva proposta: egli non la vuole per forza, «riluttante e fremente», ma «ardente d'amore»: se prima dell'alba Turandot riuscirà a sapere che nome egli abbia, egli all'alba morrà. Turandot accetta, mentre la folla inneggia al vincitore.

4. - Atto III. - «La notte d'attesa».

Nel giardino della Reggia, il Principe Ignoto riposa sui gradini che immettono nel padiglione dove sono le stanze di Turandot. S'odono le voci degli araldi, che diffondono l'ordine della Principessa: quella notte nessuno in Pechino dovrà dormire, per cercare affannosamente di sapere il nome del Principe Ignoto. Ma questi é sereno, sorridente, sicuro della sua seconda e definitiva vittoria; e inutilmente i tre ministri tentano di adescarlo, offrendogli ricchezze, donne bellissime, gloria, purché riveli loro il suo nome, ed essi così possano evitare la morte decretata loro dalla crudele Turandot. Il Principe impassibile rifiuta, e quelli fanno già l'atto di ucciderlo, quando irrompe nel giardino la folla, che vi trascina due poveri esseri affranti e insanguinati: Timur e Liù, ed invoca a gran voce la Principessa, asserendo che quei due sanno il nome del Principe Ignoto. E poiché il vecchio, interrogato, tace, e gli sgherri stanno per atterrarlo, Liù interviene gridando che lei sola conosce il nome che tutti cercano di sapere, ma che lo custodirà gelosamente nel segreto del suo cuore.

5. - Atto III. - «La morte di Liù».

Maltrattata e suppliziata dagli sgherri, ella non parla, meravigliando con la sua eroica costanza - dovuta al suo segreto amore per il Principe - la gelida Turandot; e quando costei fa venire il boia per affidargli la dolce creatura dalle labbra sigillate, Liù grida di voler parlare alla Principessa. Alla quale appassionatamente predice che il suo gelo sarà disciolto dall'amore, reso certo dal sacrifìcio della propria vita e del proprio sogno impossibile: e, strappato un pugnale dalla cintola di un soldato, s'uccide, stramazzando ai piedi del Principe amato. La folla rimane silenziosa, ghermita com'è dal turbamento e dallo sgomento; poi si lascia sopraffare dalla pietà, dalla superstizione, dalla paura, e ricompone quell'esile corpo tormentato, e insieme col vecchio Timur che invoca lagrimevolmente la sua «colomba» perduta, l'accompagna in dolente corteo, con religioso rispetto.

6. - Atto III. - «L'amore di Turandot».

Restano soli Turandot e il Principe Ignoto, che, in un improvviso impeto di desiderio e di amore, strappa dal volto della Principessa il velo che la ricopre, e la bacia appassionatamente. Il bacio trasfigura Turandot, che supplichevole piange, vinta ormai dall'amore; e prega il principe di partire per sempre, portando con sè il segreto del suo amore e la soddisfazione orgogliosa della sua doppia vittoria. Ma il Principe fa ben altro: le svela il proprio nome - Calaf, figlio del re Timur - offrendole così la possibilità di perderlo. Alla quale possibilità Turandot, istintivamente e per il ricordo del sacrificio della piccola schiava mirabile, rinunzia: rinunzia alla sua vittoria, e vince l'Amore. Davanti all'Imperatore, nel piazzale del Palazzo imperiale, Turandot svela il nome dello straniero: «Amore». La profezia di Liù s'è avverata. E la folla applaude.

Libretto dei migliori che abbia il melodramma contemporaneo, dovuto a Renato Simoni ed a Giuseppe Adami. Tessitura di colore, di grande effetto, e venature melodiche genuinamente pucciniane. Il Maestro glorioso, morto a Bruxelles il 29 Novembre del 1924, non potè finirla. Le sue mani caddero dopo aver seguito fino alla tomba la piccola Liù: una delle creature più «sue» e più amate, e artisticamente fra le più belle. Ne lavorò l'ultima scena dell'ultimo atto il maestro Franco Alfano. L'opera, dinanzi a una folla plaudente e commossa, fu data per la prima volta al Teatro alla Scala di Milano, il 25 aprile del 1926.

1. - Sous les murs de la Cité Violette.

La princesse Turandot, hautaine et cruelle, a fait le serment d'épouser l'homme, de sang royal, qui résoudra trois énigmes obscures. Cependant, celui qui succombe à l'épreuve doit mourir. Déjà de nombreuses têtes de jeunes princes sont tombées ainsi sous le glaive du bourreau. Précisément, le peuple attend encore, sous les murs de la Cité Impériale, l'exécuteur des hautes oeuvres qui va conduire au supplice une nouvelle victime. Parmi cette foule pittoresque, un jeune prince retrouve son père, Timour, roi déchu que guide sur le chemin de l'exil la douce esclave Liù. Personne ici ne les connait. Mais quand apparait Turandot, merveilleuse vision sous la clairté lunaire, le prince refuse de poursuivre sa route. Il veut, lui aussi, tenter sa chance, malgré les supplications de son père, malgré les conseils des ministres de Turandot. Le prince reste sourd à toutes les prières. Il s'élance vers le gong, le frappe et attend son sort.

2. - Chez Ping, Pang et Pong.

Une fois de plus, donc, le gong a retenti; une fois de plus les trois coups sinistres ont réveillé le palais et la ville. Le peuple est ainsì informé qu'un jeune prince étranger, succédant à tant d'autres, veut affronter l'épreuve et payer de son sang, s'il le faut, sa témerité. A l'aube, les ministres Ping, Pang et Pong se réunissent dans un luxueux pavillon chinois tendu bizarrement de somptueuses tentures décorées de figures symboliques. Ils ont la charge délicate de se tenir prêts à toute éventualité. Si l'étranger triomphe, pour ses noces; s'il succombe, pour son supplice. Ah ! que Ping, Pang et Pong ont donc beaucoup d'ouvrage! Ils s'en plaignent amèrement et regrettent le bon temps où ils coulaient une existence calme, heureuse et sans souci, le premier dans son petit pavillon bleu tout entouré de bambous, le deuxième dans ses bois merveilleux aux doux et reposants ombrages, le troisième dans son jardin aux mille fleurs multicolores et parfumées. Depuis que la princesse Turandot a fait le serment de n'épouser qu'un prince capable de résoudre trois énigmes, ils ont l'impression de n'être plus que des ministres de la mort. Et quand ils entendent le palais s'emplir de gens et retentir de bruits auxquels se mèle le tambour du Grand Temple Vert, ils sont convaincus que bientôt une nouvelle tête va tomber sous le glaive.

3. - Dans la cour du Palais Imperial.

La foule impatiente a envahi la cour du palais impérial pour assister à la grande épreuve. Au sommet de l'enorme escalier de marbre qui se dresse au centre, l'empereur Altoum est assis sur son large trône d'ivoire, tandis que des trépieds placés à ses côtés, montent vers le ciel d'azur les fumées d'aromates. Les mandarins arrivent en un brillant cortège. Parmi eux, les huit Sages tiennent chacun en main trois roseaux de soie scellés portant les mots magiques dont seule Turandot possède le secret. Le prince étranger attend au pied de l'escalier, calme et décidé à vaincre; mais de son côté, Turandot n'est pas moins sûre de triompher. Déjà elle considère l'audacieux comme une nouvelle victime de sa froide cruauté. Mais su stupéfaction est grande et la colère l'étouffe, quand le prince répond sans hésiter aux trois questions qui lui sont posées. La foule acclame, mais la princesse, révoltée, implore l'empereur de ne pas la livrer à un étranger comme une esclave mourante de honte. L'empereur refuse: le serment est sacre et Turandot doit se soumettre aux volontés du ciel. Alors, le prince étranger, magnanime et ne voulant point entrainer la princesse qui lui a voué sa haine, lui offre à son tour une chance. «J'ai du résoudre trois énigmes, dit-il; je t'en propose une seule. Si demain, avant l'aurore, tu sais mon nom, je mourrai».

4. - Quel est le nom de l’Inconnu?

En attendant que l'aurore aux doigts de fée fasse pâlir le feu des étoiles dont le ciel est parsemé comme un manteau d'azur, le prince s'est couché sur les degrés du pavillon royal, dans les jardins du palais, tout ondulés et remplis de sombres divinités légèrement éclairées par les reflets des encensoirs. Le prince est assuré de son triomphe. Personne dans la cité impériale ne le connait. Turandot, la hautaine et cruelle princesse, succombera donc à son tour à l'épreuve qui lui u été imposée. Dans le lointain, les voix des hérauts clament la volonté royale: «Que nul ne dorme dans Pékin; sous peine de mort, le nom de l'Inconnu doit etre révélé!». Ping, Pang et Pong, épouvantés par cette menace, viennent implorer le prince. Ils subiront d'horribles tortures s'il persiste dans son mutisme. Ils offrent des trésors, des pierres resplendissantes. Ils lui promettent de l’aider à fuir s'il consent à les sauver d'un supplice atroce. Mais le prince repousse dédaigneusement les richesses. Les prières de la foule qui se joignent bientôt à celles des ministres, laissent le prince inflexible. Il veut Turandot et rien qu'elle. Il veut la juste récompense de l'action pour laquelle il a bravé la mort. Les menaces même de la foule qui maintenant l'entoure, ne l'empècheront pas d'attendre l'aurore qui doit lui apporter l'espérance et le bonheur.

5. - La mort de Liù.

Mais voici que, soudain, un groupe de soldats amène le vieux Timour et la douce Liù, bousculés, frappés, ensanglantés. Ils ont été pris errant auprès des muraìlles de la ville et on les somme de parler. Lorsqu'apparait Turandot sur les marches du pavillon, Ping lui apprend que les deux prisonniers peuvent lui dévoiler l'identité du prince. Rayonnante et sûre enfin de tenir sa vengeance, Turandot menace le vieillard. Elle ne reculera devant aucune torture pour lui arracher la vérité. Pour le sauver, Liù s'avance et annonce qu'elle sait le nom, mais que sa joie, infinie et secrète, est d'être seule à le connaître. Elle mourra plutôt que de trahir son jeune maître, qui un jour lui a souri. Liù aime profondément son seigneur; par son silence elle lui donnera ce qu'il aime. Révoltée par tant d'audace, furieuse de voir une pauvre esclave s'opposer à sa volonté royale, Turandot commande que l'on appelle Pu-Tin-Pao, le bourreau, qui saura bien délier la langue à la courageuse enfant. Liù, devant la torture qui l'attend, est désespérée. Elle craint de céder, car pour elle la peine sera trop dure. Alors, de toutes ses forces, elle essaie de se frayer un passage dans la foule. N'y parvenant pas, elle arrache une dague à un soldat et s'en frappe mortellement. Au milieu d'un grand silence terrific, elle chancelle et va tomber aux pieds du prince sans avoir livré son secret. Les étoiles lentement s'éteignent. L'aurore va se lever.

6. - Le triomphe du Prince Calaf.

Après la mort de la pauvre petite Liù, quand, lentement le triste cortège s'est éloigné dans la nuit, Turandot et Calaf - c'est le nom du jeune prince téméraire - sont restés seuls en présence. La princesse est, en apparence, plus froide, plus distante que jamais, comme si les événements terrestres ne la touchaient pas. Son coeur est de glace et de pierre. Mais Calaf l'implore de soulever enfin son voile, de devenir humaine et de voir quel sang pur et noble fut répandu pour elle. Turandot essaie encore de resister à cette prière. Elle ne veut pas être asservie, comme le fut son aieule; elle ne veut pas souffrir, ni pleurer. Cependant, avec l'aube mussante, elle sent qu'elle est vaincue, que Turandot n'est plus. Et pour la première fois des larmes jaillissent de ses yeux. Mais ce sont des larmes de joie et de bonheur. Car elle aussi aime le jeune prince héroique et vaìllant. A l'extèrieur du palais imperial, tout en marbre blanc et sur lequel les reflets roses de l'aurore allument mille feux, la foule s'est réunie, très dense, pour célébrer les noces de Turandot et de Calaf. L'empereur, qui se tient sur un grand escalier, entouré de sa cour, des dignitaires, des sages, des guerriers, va unir les deux jeunes princes que leurs fidèles sujets acclament et qui règneront un jour sur l'empire, honorés et respectés pour leur infìnie bonté.
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